Hochburg der Terrorzellen- Weswegen Hamburgs Multikulti so attraktiv für den IS ist

Bereits kurz nach den Terroranschlägen in New York und auf das Pentagon war schnell klar: Einer der Terroristen, Mohammed Atta, lebte jahrelang in Hamburg. An der TU Harburg hatte der damals 33-jährige lange Zeit Stadtplanung studiert. Mohammed Atta galt als angepasst und unauffällig. Ein „netter, junger Mann von nebenan“, so beschrieb ihn damals eine Anwohnerin.

Gestern Morgen stürmen Spezialeinheiten von SEK und Bundespolizei eine Flüchtlingsunterkunft in Ahrensburg und eine weitere in Großhansdorf. Zuvor waren monatelange Ermittlungen seitens der Behörden geführt worden, denn die Festgenommenen haben mutmaßlich einen direkten Bezug zu den Anschlägen in Paris, eventuell auch in Brüssel.

Ahrensburg und Großhansdorf sind unmittelbare Vororte von Hamburg. Hier leben eher die Reichen. Die Gutbürger, so würde mancher sagen. Bestens geeignete Örtchen, um als Terrorist abzutauchen und sich auf Anschläge vorzubereiten. Erste Ermittlungsergebnisse und Medienberichten zufolge galten am Dienstag verhafteten Personen wie schon Mohammed Atta auch, als unauffällig und gut angepasst. Der Ahrensburger Bürgermeister spricht von einem „Vorzeigeflüchtling“. Die Strategie des IS hat sich also auch so viele Jahre danach nicht verändert.

Doch weswegen Hamburg? Es gibt noch keine offiziellen Statistiken dazu. Jedoch hat Hamburg einen immensen Vorteil gegenüber anderen Bundesländern. Naturgemäß ist die Verwaltung in Hamburg auf die Stadt als solche konzentriert. Tatsächlich gehört zum Beispiel Ahrensburg nämlich nicht zum Bundesland Hamburg, sondern zu Schleswig-Holstein. Gleiches gilt für Großhansdorf. Wir dürfen dem IS und anderen Terror-Vereinigungen durchaus eine gewisse Intelligenz unterstellen, was die Unterbringung von Mitgliedern angeht. Die Kombination aus linksorientierter Multi-Kulti-Großstadt mit gutbürgerlichen Vororten, Flughafen, Seehafen und exzellenter Eisenbahnanbindung ermöglicht alles, was das Terroristenherz begehrt.

Die Zusammenarbeit der Behörden indes scheint besser zu funktionieren, als der IS vermutet hat. Immerhin wurden bei diesen Einsätzen drei Verdächtige verhaftet. Das dabei angetretene Großaufgebot von über 200 Polizeibeamten weist allerdings darauf hin, dass man mit Widerstand rechnen musste.

Interessant ist auch, dass durch diesen Fall von offizieller Seite nun bestätigt wird, dass der IS seine Mitglieder mittels Flüchtlingsaufkommen einreisen lässt und nicht, wie von manchen vermutet, per Tourist oder Arbeitsangebot. Und dass es sich bei den Festgenommenen um „Vorzeigeflüchtlinge“ handelte, darf nicht verwundern. Integration ist ein perfektes Mittel, anschließend in Ruhe loszubomben.

Keinesfalls sollten wir daraus schließen, dass man die angekommenen Flüchtlinge nicht integrieren sollte. Und auch Verhinderung von Ghettoisierung muss oberstes Gebot im Umgang mit Flüchtlingen bleiben. Denn gerade die Zustände im Brüsseler Vorort Molenbeek zeigen ja, dass eine zunehmende Islamisierung von jungen Muslimen zu erwarten ist, wenn diese abgeschottet vom eigentlichen Leben „ihr eigenes Ding“ machen. Erwarten dürfen wir als Deutsche indes von unserer Politik nun auch, dass umgehend alle notwendigen Maßnahmen getroffen werden, sämtliche Identitäten der Eingereisten zweifelsfall festzustellen. Und im Nachgang von Asylverfahren und Überprüfungen innerhalb von 24 Stunden abgeschoben wird, wenn dies rechtlich möglich ist. Ich kann nicht akzeptieren, dass ein zugereister Flüchtling unseren Staatshaushalt belastet, wenn er kein Bleiberecht hat oder Straftaten begeht. Und mal ehrlich- dabei ist mir wirklich vollkommen egal, ob es sich dabei um den Diebstahl eines Pullovers bei C&A oder das sexuelle Belästigen von Frauen geht. Heimflug. Diese Radikalisierung im Umgang mit Ausländern ist weder rassistisch noch unmenschlich. In der Regel werden gerade in den Herkunftsländern selbst kleinere Vergehen viel härter bestraft, als es hier in Deutschland der Fall ist. Die Täter wissen also durchaus um das Unrecht. Gleichzeitig gibt es im Deutschen Strafrecht durchaus ein „Unwissenheit schützt vor Strafe nicht“. Wenn wir verhindern wollen, dass Deutschland immer weiter nach rechts wählt und bisher friedliche Bürger sich radikalisieren, muss unsere Demokratie sich aktiv wehren. Daraus wird dann ein friedliches Miteinander entstehen können. Multikulti- aber zu unseren Spieregeln in einem geeinten, friedlichen und sicherem Deutschland.

Hamster

Panikmache oder Zivilschutzkonzept. Hamstern ist jetzt angesagt

Der Zeitpunkt ist entweder denkbar schlecht gewählt oder brilliant durchdacht.

Die Bundesregierung überarbeitet derzeit das Zivilschutzkonzept. Abgeschlossen ist der Vorgang noch nicht. Doch letztlich läuft es, mehreren Medien zufolge, darauf hinaus, dass der Bundesbürger sich wieder mit Vorräten, Wasser und Medikamenten eindecken sollte.

Je nach Bericht und Intention des Autors beträgt die wünschenswerte Zeit, die zukünftig jeder Bundesbürger für sich selbst sorgen soll, zwischen 10-14 Tagen. Auch die Bevorratungsliste ist noch nicht endgültig klar. Sicher ist jedoch, dass es sich nicht um regionale Tipps zu Hochwasser oder Lawinen handelt, sondern Bundesweit gilt.

Ein Schelm ist, wer Böses denkt. Nach der Veröffentlichung wurde bekannt, dass an der Umstellung immerhin seit 2012 gearbeitet wird. Trotzdem darf die Frage aufkommen, warum genau jetzt in Zeiten von Wut und Frustration auf Bundesregierung und Flüchtlinge, auf Erdogan und US-Wahlen ein solches Papier veröffentlicht und beraten wird.

Die Krux daran: Entweder haben einige Beamte versäumt, das Thema in etwas ruhigeren Gezeiten auf den Tisch zu legen. Oder unserer Bundesregierung ist plötzlich klar geworden, wie bedroht die Bevölkerung wirklich ist. So oder so wirkt es als Begleiterscheinung der derzeitigen politischen Lage in und um Deutschland nicht wirklich beruhigend. Ein Teil dieser Informationen könnten den Bundesbürger verunsichern. Eh, da war doch was…

Zusätzliche Verunsicherung erfährt der informierte Bürger dann dadurch, dass urplötzlich die allgemeine Wehrpflicht wieder durchgespielt wird (Quelle: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/zivilschutzkonzept-spielt-aktivierung-der-wehrpflicht-durch-a-1108991.html) .

Die Planspiele „Was wäre wenn“ hinsichtlich eines möglichen Zusammenbruchs des Finanzsystems, der Öffnung der Grenzen für Flüchtlinge aus der Türkei bei Scheitern des Türkei-EU-Paktes, aber auch eine potentielle Bedrohung durch Russland beim Einfallen in NATO-Mitgliedsstaaten, kann jeder für sich selbst durchdenken. Ein weiteres Szenario hält ebenfalls einiges an Überraschung parat: Sollte Trump in den USA gewählt werden, wird die Welt definitiv nicht sicherer.So mag jeder für sich selbst entscheiden, ob und wie ernst er die Meldungen nimmt. Ich habe für mich entschieden, mich vorzubereiten. Lieber hamstern im Guten als Hungern in der Not.