Einfach mal nett sein: Dankeschön an Polizei und Bundeswehr

Der Ruf von Polizei und Bundeswehr hierzulande hat in den letzten Jahren gelitten. Das Fehlverhalten einzelner Beamte sorgte in der desorientierten Öffentlichkeit für eine zunehmende Ablehnung der Polizei. Die Bundeswehr indes kämpfte (und kämpft) in der Vergangenheit mit dem Image des blutrünstigen Soldaten, der so manchem Politiker als „Mörder“ daherkommt.

In Zeiten des Terrors auf der Welt und zunehmender Bedrohungsszenarien müsste sich doch etwas bewegen. Der mündige Bürger müsste doch erkennen, dass Polizei und Bundeswehr auf der guten, richtigen Seite des Lebens stehen. Sollte man meinen.

Die Anschläge in Ansbach, der Amoklauf in München lasse politische Rufe nach mehr Polizei aufkommen. Mehr Sicherheit. Mehr Schutz. Selbst die Bundeswehr soll eventuell im Inland eingesetzt werden.

Was nicht gesagt und ausgesprochen wird, sind die Fakten hierzu. In nahezu allen Bundesländern wurden in den letzten 20 Jahren die Polizisten regelrecht zusammengeschrumpft. (Quelle: http://de.statista.com/statistik/daten/studie/516101/umfrage/polizisten-in-deutschland-nach-bundeslaendern/)

Lassen wir die drei Städte weg, die gleichzeitig Bundesland sind (Berlin, Hamburg, Bremen), so kommen lediglich Nordrhein-Westfalen und das Saarland auf eine befriedigende Abdeckung von einem Polizeibeamten je km². Vernichtende Ergebnisse für Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern (0,3 Beamte), Hessen, Bayern und Sachsen immerhin mit 0,6 bzw. 0,7.  Wir werden den Zuwachs an Sicherheit im Inland also daran zu bewerten haben, ob die Anzahl an Beamten pro km² in den nächsten Jahren steigt. Die Qualität der Ausbildung ist sicherlich ein weiterer Faktor, doch dieser lässt sich schlecht messen.

Die Bundeswehr unterliegt seit einigen Jahren einer starken Umstrukturierung. Insbesondere der Weg hin zu einer Freiwilligen-Armee ist auf jeden Fall zu begrüßen. Die Krux daran jedoch ist, dass von einigen Parteien und vielen Medien derart heftig auf die Bundeswehr eingedroschen wurde (und wird), dass immer noch ein starker Personalmangel vorhanden ist. Zusätzlich belastet die Bundeswehr sicherlich die Zunahme an Einsätzen im Ausland. Und hilfreich sind dann auch nicht Sprüche wie „Soldaten sind Mörder“. Die Erwartungshaltung der Politik und der Medien ist immens. Der gemeine Soldat hat gut gerüstet und bestens vorbereitet in die Auslandseinsätze zu ziehen, in die die Politik ihn schickt. Ungenannt bleibt auch hier, dass bei steigenden Herausforderungen der Etat der Bundeswehr nicht signifikant erhöht wurde. (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Verteidigungsetat) Während viele Staaten  ihrer Ausgaben für das Militär um bis zu 170 % erhöht haben, dümpelt unser Militär mit einem sanften Zuwachs von 3,8% (Zeitraum 2004-2013) vor sich hin. Und kassiert noch öffentliche Schelte für vermeintlich nicht funktionierende Gewehre oder nicht einsatzbereite Helicopter. Bezüglich der Finanzen hat der Bund unter Verteidigungsministerin Frau von der Leyen Besserung in Aussicht gestellt. Weswegen ist das Image der Bundeswehr dann angeschlagen? Ich meine, dass dies an der allgemeinen Wahrnehmung der Öffentlichkeit liegt. Es ist heute in vieler Augen politisch korrekter, diplomatisch zu verhandeln und nicht gerne gesehen, nebenbei die Waffe auf den Tisch zu legen und bestimmte Rechte einzufordern. Ob es sich dabei um Menschenrechte oder globale oder nationale Interessen handelt, interessiert den deutschen Bürger nicht. Dem wäre es am liebsten, den deutschen Soldaten lediglich bei Flutkatastrophen und Hilfslieferungen zu sehen. Unterstrichen wird dies durch so manche linksorientierte Partei und deren Aussagen. Doch immer mehr ist weltpolitisch festzustellen, dass die Diplomatie nicht immer funktioniert. Oder eben nicht so, wie man es gerne hätte. Russland bleibt in der Ukraine. Der syrische Machthaber tritt nicht zurück, nur weil die EU und die USA es gerne so hätten. Verbunden damit sind unterschiedliche Interessen, und teilweise ein rücksichtsloses Vorgehen gegen Menschenrechte. Tatsache ist sicherlich auch, dass ein politischer Konflikt nicht militärisch gelöst werden kann. Jedenfalls nicht von der EU oder Deutschland. Tatsache ist aber auch, dass man international und national besser damit fährt, die strategische Wichtigkeit und Bedeutung des Militärs dem Bürger gegenüber positiv darzulegen. Denn wer Wertschätzung in seinem Beruf erhält, der wird den Job mit größerer Begeisterung ausführen. Natürlich gibt es sie da draußen, die Träumerle vom globalen Weltfrieden, von einem „wir brauchen keine Waffen“. Die Realität sieht jedoch anders aus. Heute mehr, denn je. Ein Grund mehr, unseren Polizisten und Soldaten mit Freundlichkeit zu begegnen. Warum nicht mal ein „Hey, Danke für den Job, den Sie machen!“ Immerhin sind es diese Männer und Frauen, die uns den Arsch freihalten, wenn der Terror an die Tür klopft. Daher von mir heute „Great job, Guys! Danke dafür!“

Pokemon

Was das BAMF mit Pokémon gemeinsam hat. Ein überraschendes Ergebnis

Der Märchenwald um das Thema Flüchtlinge und Zuwanderung nimmt groteske Züge an und zeigt erneut, wie weltfremd manche Beamte und Minister sind und vor allem, für wie blöd man „uns“ Bürger hält.

Das BAMF (Bundesministerium für Migration und Flüchtlinge meldet heute „Nun sind alle Flüchtlinge registriert“. (Quelle: http://www.welt.de/politik/deutschland/article157446999/Alle-Fluechtlinge-in-Deutschland-registriert.html) Jedenfalls alle, die seit 2015 eingereist sind.

Soweit zu der , zunächst einmal, wohlklingenden Feststellung. Eigentlich muss man dazu nicht viel sagen. Oder doch?

Beleuchten wir dies mit einer anderen Feststellung des BAMF aus 2015. Selbst das BAMF geht von mindestens 130.000 Personen aus, die in der Illegalität verschwunden sind. (Quelle: http://www.news.de/politik/855632679/bamf-400-000-menschen-ohne-identitaet-in-deutschland-130-000-fluechtlinge-in-deutschland-verschwunden/1/ )

Dies dürfte eine wohlwollende Schätzung des BAMF zugunsten unserer derzeitigen Regierung sein. Bestätigt wurden vom BAMF 290.000 unregistrierte Flüchtlinge im September 2015.

Der Versuch, vor den drei anstehenden Wahlen (Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Berlin), ein solches Märchen aufzubinden und zu glauben, dass wir derart verblödet sind, kann in meinen Augen nur bedeuten, dass bestimmte Personen einfach zu viel Pokémon spielen und dabei irgendwie Pokémons mit Flüchtlingen durcheinander gebracht haben. Aber das würde manches erklären, denn: Das BAMF beschäftigt eigenen Angaben zufolge etwa 7300 Mitarbeiter. (Quelle: http://www.bamf.de/DE/DasBAMF/Chronik/Bundesamt/bundesamt-node.html )

Wenn alle diese 7.300 Mitarbeiter die derzeit auffindbaren Pokémon (133, Quelle: Pokémondex)  gefunden haben, ergibt das immerhin die stolze Zahl von 970.900 Pokémon. Beim Rechnen hat sich mein Verdacht bereits bestätigt: Das BAMF suchte nicht nach verloren gegangenen Flüchtlingen, sondern registrierte einfach die Anzahl der gefundenen, neuen Pokémon nach Mitarbeiter und Fundort.  Dies wird durch den General-Verdacht bestätigt, dass in 2015 von nahezu allen Medien und Bundesbehörden von ca. 1 Million Flüchtlingen gesprochen wurde. Wieso der Spielehersteller Niantic das BAMF allerdings ganz offensichtlich mit einer Beta-Version versorgt hatte, bleibt mir schleierhaft…

Als Beleg für die enormen „Fähigkeiten“ des BAMF mag auch gelten, dass noch am 01.08.2016 (also gestern) das BAMF nicht einmal in der Lage war, zu beantworten, wie viele Mitarbeiter an die Ankunftszentren versetzt oder dafür neu eingestellt worden sind. Oder einfach ausgedrückt: Das BAMF weiß nicht einmal, wo die eigenen Mitarbeiter sitzen. (Quelle: http://www.nordbayern.de/region/nuernberg/keinen-uberblick-mehr-viele-fragezeichen-im-bamf-1.5385307)  Aber immerhin kennen wir nun die Fähigkeiten des BAMF im Umgang mit der Jagd auf Pokémon…